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Hüte, Kappen und Hauben in fast allen Farben und Formen findet man bei Conni Fuchs in der Neunkirchner Straße. Und eine Besonderheit: Die Wiener Neustadt-Kollektion mit Kappen, Stirnbändern, Hauben und dem Altstadthut. Hier gibt’s einen Blick ins Traditionsgeschäft „Lebner Hüte”.
Wer eine Kopfbedeckung sucht, wird im Geschäft von Conni Fuchs ganz sicher fündig! Von der Sherlock Holmes-Kappe bis zum Fascinator, von der handgestrickten Haube bis zum Zylinder. „Und was wir nicht haben, können wir machen”, erklärt die gelernte Modistin.


Vor 143 Jahren eröffnete der Hutmacher Lebner das kleine Geschäft in der Neunkirchner Straße – keine große Sache, er war damit nur einer von insgesamt 14 Hutmachern in der Stadt. Heute ist „Lebner Hüte” das letzte Geschäft dieser Art und Conni Fuchs verbindet in ihrer Arbeit traditionelles und modernes.
Für die Landesausstellung 2019 hat sie eine eigene Wiener Neustadt-Kollektion kreiert. Vorerst „nur” mit Kappen und dem Altstadthut. „Die Kollektion ist gut gegangen, also hab ich sie im Sortiment behalten und noch um Hauben und Stirnbänder erweitert”, erklärt die Innenstadt-Unternehmerin.



Zwei Tage echte Handwerkskunst stecken in jedem Exemplar des Altstadthutes. Der Wollstumpen wird gedampft und auf eine Holzform gezogen, dann muss er trocken, bevor er erneut gedampft wird, um die Fasern in eine Richtung zu legen und wieder zu trocken. Diese Arbeitsschritte erfordern Zeit, Geschick und Geduld. Danach wird der Rand umgesteppt, der Hut bestickt und mit dem Band verziert.
Das Modell ist Unisex und in verschiedenen Größen erhältlich. Und was ist das Besondere daran? „Der Hut ist wasserdicht und UV-beständig, er wärmt ist robust und etwas, womit man auch nach Jahrzehnten Freude haben kann. Und man zeigt damit Verbundenheit zur Heimat.”



Die Wiener Neustadt-Kappen gibt’s in vielen Farben, passend zu jedem Outfit. Sie werden von Conni Fuchs selbst bestickt.
„Meine Kunden kommen von Graz bis Schwechat und von Linz bis Wien von überall her. Ich hab sogar Kunden aus Deutschland, die jedes Jahr am Weg zum Neusiedler See bei mir einkaufen”, freut sich Conni Fuchs, als Spross einer Hutmacherdynastie in 5. Generation. „So selten Hutmacher und Modisten dieser Tage geworden sind, so sehr schätzen doch noch viele Menschen das Handwerk und die Qualität.“

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„Wenn irgendwo auf der Welt ein Bösendorfer gespielt wird, trägt er auch ein Stück Wiener Neustadt mit sich“, sagt Sabine Grubmüller. Und: „Sie dürfen ruhig ein bisschen stolz sein auf uns. Denn ein Bösendorfer ist auf der ganzen Welt bekannt, aber gebaut wird er nur hier.” Im Interview spricht die Bösendorfer-Geschäftsführerin über lebendige Tradition, die Verbundenheit zur Heimatstadt der berühmten Flügel und sie erzählt von der Faszination, wenn aus Handwerk Musik wird.
Was verbindet ein Richtschwert aus dem Jahr 1682 und das Porträt Herzog Leopolds V.? Zwei Menschen aus Wiener Neustadt, die für diese besonderen Museumsstücke eine Patenschaft übernommen haben. Niko Klinger und Elisabeth de Stefani erzählen, was sie an „ihren“ Exponaten fasziniert – und warum sie sich dafür entschieden haben, ein Stück Stadtgeschichte unter den eigenen Schirm zu nehmen.
