Ein Kaffeehausbesuch, ein Ausflug oder ein Urlaub: Für viele Menschen selbstverständlich, für Menschen mit Behinderung oft unerreichbar – aber doch möglich. Dank Raphael Eder und seinem Verein „Pilgrim“.

Ein ausgeschwärmtes Bienenvolk hat den Friedhof, mit seinen vielen bunten Blüten, für sich entdeckt und ist im Astloch eines Baumes eingezogen. Imkervereins-Obmann Gregor Grünzweig erklärt hier das richtige Verhalten gegenüber Bienen und warum sie überhaupt schwärmen.
Für eine Überraschung hat jetzt ein Bienenvolk gesorgt, das sich just den Friedhof als neuen Lebensraum ausgesucht hat. Für Gregor Grünzweig, Obmann des Wiener Neustädter Imkervereins, eine nachvollziehbare Wahl: „Friedhöfe sind mit den vielen Blumen auf den Gräbern ein idealer Lebensraum, denn hier finden die Bienen Futter im Überfluss”, sagt er. Im Astloch einer Linde herrscht nun reges Summen – eine Gefahr stellen die friedlichen Bestäuber nicht dar. „Die Bienen gehen einfach ihrem Tagesgeschäft nach und wenn man ihnen nichts tut, tun sie auch nichts. Einfach ruhig bleiben und nicht herumfuchteln”, so Gregor Grünzweig. „Das ist der Lauf der Natur, wie Leben und Tod. Die Bienen haben sich in knapp 3 Metern Höhe eingenistet, weit genug weg vom Boden. Sie sind jetzt damit beschäftigt, das Brutnest zu bilden und Futter zu suchen.”
Und warum schwärmen Bienen überhaupt? „Das ist ein natürlicher Vorgang zur Volksverjüngung, wenn die Behausung zu klein wird. Die alte Königin verlässt den Stock mit einem Teil ihres Volkes, um Platz zu machen für eine junge Königin.”



Gregor Grünzweig beim Besuch der Friedhofs-Bienen im Lindenbaum. (Fotos: Michael Weller)
ℹ️ Wer bei sich zu Hause einen Bienenschwarm entdeckt, kann Gregor Grünzweig direkt unter der Telefonnummer 0680-332 44 11 kontaktieren!
Rasches Handeln ist, wenn man die Bienen umsiedeln möchte, unbedingt erforderlich, denn: „Wenn die Königin in Eiablage ist, ist es kaum mehr möglich, alle Bienen einzusammeln”, so der Experte.
Ein Kaffeehausbesuch, ein Ausflug oder ein Urlaub: Für viele Menschen selbstverständlich, für Menschen mit Behinderung oft unerreichbar – aber doch möglich. Dank Raphael Eder und seinem Verein „Pilgrim“.
Am 20. Juni ist die Picknickwiese im Akademiepark DER place to be für Bewegung, Achtsamkeit und Balance – mit über neun Stunden Yoga & Fitness auf 2 Glow & Flow-Stages. Wir haben hier 5 gute Gründe, beim Mini-Festival für Bewegung, Achtsamkeit und innere Balance dabei zu sein!
Tiere, die eine zweite Chance brauchen, finden im Tierschutzhaus ein Zuhause auf Zeit. Leiterin Jaqueline Zoubek und ihre Stellvertreterin Birgit Holzhacker sprechen hier über ihren Alltag – zwischen Futterzeiten, Vermittlungen und ganz viel Herz.
