Die Schritt für Schritt-Anleitung zum Lebens(t)raum im Garten oder auf dem Balkon.

Tafelleiterin Elfriede Frantsich und weitere 60 ehrenamtliche Mitarbeiter versorgen Woche für Woche rund 160 Familien in unserer Stadt. Sie zeigen eindrucksvoll, was Ehrenamt bewirken kann.
Jeden Mittwoch Nachmittag herrscht reges Treiben im Haus Grazer Straße 50. Waren werden angeliefert, kontrolliert, sortiert und eingeräumt. Waren, die von derzeit 70 Spenderfirmen aus Stadt und Bezirk gratis zur Verfügung gestellt werden. Für Menschen, die sich finanziell in einer schwierigen Situation befinden. Von Lebensmitteln über Hygieneartikel bis Putzmittel werden jeden Samstag bis zu 5.000 Kilo Waren aller Art gratis ausgegeben. Tafelleiterin Elfriede Frantsich: „Wir nehmen alles, was man in einem Haushalt brauchen kann und sind dankbar für jede Spende.”



Dankbar für jede Spende sind vor allem auch die Menschen, die samstags zur Ausgabe kommen. „Es ist für die meisten nicht leicht und oft hoffen die Leute, dass keiner sie sieht”, berichtet Elfriede Frantsich. „Dementsprechend achten wir sehr auf ein respektvolles und freundliches Klima. Daran halten sich auch unsere Klienten. Wir haben hier Menschen jeden Alters und jeder Religion aus aller Herren Länder und es funktioniert. Es ist ein schönes und friedliches Miteinander. Einige Klienten engagieren sich sogar auch als Helfer bei uns.”



Das Prozedere ist jeden Samstag gleich: Die Klienten bekommen eine Nummer zugewiesen und nehmen Platz, bis sie zum „Einkaufen” dran sind. Alles ist anonym. „Wir nennen es immer Einkaufen, weil es den Menschen ein besseres Gefühl gibt”, erklärt Elfriede Frantsich, die mit 70 Jahren voller Energie für die gute Sache ist. „Ich bin über eine Nachbarin zur Tafel gekommen und war anfangs eher skeptisch. Aber dann hab ich gesehen, wie gut es mir eigentlich geht und jetzt bin ich schon seit 9 Jahren mit ganzem Herzen dabei und leite die Tafel bereits im 3. Jahr”, erzählt die pensionierte Schneidermeisterin. Und was ist ihr Wunsch für die Zukunft der Tafel? „Eigentlich nur, dass es nicht mehr wird. Wir spüren Krisen und Kriege unmittelbar, aber wir können auch nur unterstützend wirken.”

An einem Mittwoch bei der Team Österreich Tafel: Jutta Hambrusch, Azzouz Abdraham, Elfriede Frantsich und Christa Köckenbauer (v.l.).
Eine Ehrenamtliche der ersten Stunde ist Christa Köckenbauer. Sie erinnert sich an die Anfänge der Tafel in Wiener Neustadt vor über 10 Jahren: „Wir waren zirka 30 Leute, die damals in der Garage vom Roten Kreuz Lebensmittel verteilt haben. Das war umständlich, weil wir immer vorher die Rettungsautos umparken und dann jedes Mal aufs Neue aufbauen mussten. Dann hat uns das Rote Kreuz dieses Haus zur Verfügung gestellt, das wir mit Spenden und viel Eigeninitiative etwas renovieren konnten.”

Christa Köckenbauer beim Sortieren der Lebensmittel
Getragen wird die Team Österreich Tafel vom Roten Kreuz und vom Hitradio Ö3. Falls Sie sich engagieren möchten – ob als Spender oder als ehrenamtlicher Helfer – Kontaktmöglichkeit gibt’s direkt beim Roten Kreuz.
Wenn Sie das Angebot der Team Österreich Tafel in Anspruch nehmen möchten: Die Tafel hat jeden Samstag geöffnet. Ab 16.30 Uhr müssen sich die Klienten vor Ort anmelden oder registrieren lassen (mitzubringen: Erklärung zum Haushaltseinkommen). Infos zur Bezugsberechtigung und allgemeine Informationen erhalten Sie auf Team Österreich Tafel – Rotes Kreuz oder telefonisch unter 0800 600 600.

Die Schritt für Schritt-Anleitung zum Lebens(t)raum im Garten oder auf dem Balkon.
Keller und Garten sind entrümpelt, doch wohin mit alten Schachteln, kaputten Blumentöpfen, Sperrmüll & Co? In unserem Wertstoffsammelzentrum können Sie täglich von 7 bis 22 Uhr ganz unkompliziert 16 verschiedene Müllarten entsorgen. Abfallberater Manfred Seidl erklärt hier Schritt für Schritt, wie’s funktioniert!
Willkommen im ersten und einzigartigen Makerspace unserer Stadt! Hier werden Bastlerträume wahr und kreative Ideen Realität – mit 3D-Druck, Laser, Holz-, Metall-, Textilwerkstätten und mehr. Das Innovation Lab der FH ist frei zugänglich für alle – Leiterin Johanna Schwaighofer erklärt hier, wie’s funktioniert und nimmt uns mit, auf einen Rundgang.
